Hilfe vor Ort — Sie sind nicht allein
Lange hat Werner versucht, alles allein zu schaffen — bis die Kräfte nachließen. Anja hat schließlich zum Hörer gegriffen und beim Pflegestützpunkt angerufen. Was sich dabei zeigte: Es gibt mehr Unterstützung, als die beiden dachten.
Eine Demenz begleitet man nicht allein — und man muss es auch nicht. Wer früh Unterstützung annimmt, bleibt länger kraftvoll. Das ist keine Schwäche, sondern kluge Fürsorge: für den erkrankten Menschen und für sich selbst.
- Beratung — kostenfrei und vertraulich, zu Diagnose, Alltag, Recht und Leistungen.
- Selbsthilfe- und Angehörigengruppen — Austausch mit Menschen, die Ähnliches erleben.
- Betreuungs- und Entlastungsangebote — stundenweise Begleitung, damit Sie durchatmen können.
- Schulungen und Kurse — wie dieser hier, für mehr Sicherheit im Umgang.
Sie stehen nicht nur mit dem Demenznetz nicht allein — auch das Land steht hinter Ihnen. Sachsen-Anhalt ist von Demenz besonders betroffen (rund 56.000 Menschen leben hier damit) und hat 2025 erstmals eine landesweite Demenzstrategie beschlossen.
Ein eigener Schwerpunkt gilt ausdrücklich der Unterstützung von Familien: wohnortnahe, kostenlose Beratung, Selbsthilfe und Austausch sowie Schulungen für Angehörige — unabhängig vom Wohnort. Als landesweite Anlaufstelle bündelt das Landeskompetenzzentrum Demenz Sachsen-Anhalt Wissen und Angebote (demenz-sachsen-anhalt.de).
Für Sie heißt das: Unterstützung anzunehmen ist kein Almosen, sondern ein Angebot, das Ihnen zusteht. Das Demenznetz Anhalt-Bitterfeld ist genau diese wohnortnahe Anlaufstelle bei Ihnen vor Ort.
Das Demenznetz Anhalt-Bitterfeld verbindet Beratung, Pflege, Selbsthilfe und Ehrenamt — kostenfrei und vor Ort. Anlaufstellen in Ihrer Nähe, Termine und die Beratungstour finden Sie unter:
demenz-abi.de
Und denken Sie an sich: Pausen, eigene Kontakte und kleine Auszeiten sind kein Luxus. Nur wer selbst Kraft schöpft, kann dauerhaft begleiten.
