Abschlusstest
So funktioniert der TestZehn Fragen quer durch alle drei Module. Sie bekommen zu jeder Frage sofort eine Rückmeldung mit Begründung. Es wird nichts gespeichert und nichts ausgewertet — der Test ist allein für Sie.
1. Gisela schreit ihren Mann an, was in 56 Ehejahren nie vorkam. Wie ist das einzuordnen?
2. Herausforderndes Verhalten trifft die nächsten Angehörigen, weil sie am häufigsten anwesend sind.
Richtig. Wer Körperpflege, Termine und Mahlzeiten begleitet, ist genau in den Momenten dabei, in denen Überforderung entsteht. Nähe ist der Grund, nicht Schuld.
3. Welcher Auslöser ist im mittleren Verlauf am häufigsten — und für Angehörige am ehesten beeinflussbar?
4. Welche Spalte im Beobachtungsbogen macht Muster überhaupt erst sichtbar?
5. In einer eskalierten Situation sollte man ruhig, aber bestimmt erklären, warum die Aufregung unbegründet ist.
Falsch. Unter Stress ist genau die Fähigkeit blockiert, die man bräuchte, um einem Argument zu folgen. Vernünftige Argumente helfen dann nicht weiter — sie verlängern die Situation.
6. Was ist der erste Schritt der Deeskalation?
7. Jemand steht im eigenen Wohnzimmer und sagt: „Ich will nach Hause.“ Was tun?
8. Wird ein Mensch mit Demenz vermisst, sollte man erst selbst gründlich suchen und die Polizei erst danach einschalten.
Falsch. Informieren Sie sofort die Polizei. In der Zeit des eigenen Suchens legt ein Mensch zu Fuß mehrere Kilometer zurück, und viele Betroffene reagieren nicht auf Rufe.
9. Was ist der wirksamste Hebel gegen nächtliche Unruhe?
10. Nach Wochen mit spürbarer Besserung wird jemand innerhalb von drei Tagen deutlich unruhiger und schläfriger. Was ist richtig?
Wenn Sie etwas nicht sicher beantworten konnten, springen Sie in die passende Lektion zurück — über die Kursübersicht.
Und wenn Sie über den Kurs hinaus Fragen haben oder einfach jemanden zum Reden brauchen: Das Demenznetz Anhalt-Bitterfeld berät Sie kostenfrei und vor Ort. Gerade bei diesem Thema gilt: Sie müssen damit nicht allein bleiben.